Präventionskurse*

(von KK gem. § 20 Präv.-Gesetz anerkannt und mit bis zu 80% der Kosten gefördert )

In unserer Praxis werden sie in präventiver Gestaltung von Alltag, Beruf und Freizeit beraten.
Dies kann in Form von individueller Planung eines Trainingsplanes, aber auch vor Ort in Firmen oder zu Hause geschehen.
Unser vielfältiges Angebot an Möglichkeiten können sie auf unserer Website, oder direkt in der Praxis erfahren.

Was bedeutet Prävention?
Als Pr√§vention bezeichnet man vorbeugende Ma√ünahmen, die geeignet sind, den Eintritt einer Krankheit zu verhindern oder zu verz√∂gern oder die Krankheitsfolgen abzuschw√§chen. Unterschieden wird dabei zwischen der Prim√§rpr√§vention (Ma√ünahmen des Risikoschutzes bei Gesunden), der Sekund√§rpr√§vention (Vorsorgema√ünahmen um Krankheiten fr√ľhzeitig diagnostizieren und Patienten therapieren zu k√∂nnen) und der Terti√§rpr√§vention (Ma√ünahmen um nach Krankheiten R√ľckf√§lle und Folgesch√§den zu verhindern oder abzumildern). Bei der Pr√§vention gibt es zwei Ans√§tze: die Verhaltenspr√§vention und Verh√§ltnispr√§vention.

Wo steht es im Gesetz?
Die "Leistungen zur Verh√ľtung von Krankheiten, betriebliche Gesundheitsf√∂rderung und Pr√§vention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren, F√∂rderung der Selbsthilfe" sind in den Paragrafen 20 bis 24 b SGB V geregelt.

Welchen politischen Stellenwert hat Prävention?
Das Bundesgesundheitsministerium sieht in der Stärkung der Prävention einen der Schwerpunkte seiner Arbeit und bezeichnet die Prävention als die zentrale Investition in die Zukunft. Die Prävention soll als vierte Säule neben Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege fest im Gesundheitssystem etabliert werden.
Die rot-gr√ľne Bundesregierung wollte bereits im Jahr 2005 ein Pr√§ventionsgesetz auf den Weg bringen, scheiterte damit aber im Sommer 2005 im Bundesrat. Das Projekt wurde durch die Neuwahlen dann auf Eis gelegt. Das Pr√§ventionsgesetz stand auch bei der gro√üen Koalition auf der Agenda, ein im November vorgelegtes Gesetz scheiterte erneut vor allem am Widerstand der Bundesl√§nder und ihren Vorstellungen √ľber die Finanzierung.
Das faktische Verhalten der verschiedenen Politikebenen in Bund, Ländern und Kommunen ignoriert eine bedrohliche Entwicklung des Gesundheitsstatus von sozial und ökonomisch benachteiligten Menschen. in hohem Maße betroffen sind vor allem Kinder, bei denen sich familiäre und soziale Risiken kumulieren: Armut, Arbeitslosigkeit der Eltern, Bildungs- und Ausbildungsdefizite.
Nach dem Kinder- und Jugend-Gesundheits-Survey des Robert-Koch-Instituts sind zwischen zehn und 20 Prozent der Kinder in ihrer Gesundheit und Lernf√§higkeit so ernsthaft gef√§hrdet, dass sie wahrscheinlich nie einen Beruf erlernen k√∂nnen. (√Ąrztezeitung)

Ihr Physio- Team
Holger M√ľller


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